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CHS Fachwissen

NVR-Aufzeichnung und Speicherdauer planen

Auflösung, Bildrate, Kompression und Anzahl der Kameras bestimmen den Speicherbedarf eines professionellen Videosystems.

Die Aufzeichnung ist ein zentraler Bestandteil professioneller Videoanlagen. Ein Network Video Recorder, kurz NVR, speichert die Videodaten der angeschlossenen IP-Kameras.

Welche Faktoren bestimmen den Speicherbedarf?

Wesentliche Faktoren sind Kameraanzahl, Auflösung, Bildrate, Kompressionsverfahren, Bildinhalt und gewünschte Aufbewahrungsdauer.

Dauer- oder Ereignisaufzeichnung

Bei Daueraufzeichnung wird das gesamte Videobild gespeichert. Ereignisgesteuerte Aufzeichnung reduziert den Bedarf, muss aber zuverlässig ausgelöst und sinnvoll vorkonfiguriert werden.

Kompression und Bildqualität

Moderne Verfahren wie H.265 reduzieren das Datenvolumen. Eine zu starke Kompression kann jedoch feine Details beeinträchtigen, die später für die Auswertung wichtig sind.

Redundanz und Ausfallsicherheit

Bei kritischen Anlagen können RAID-Systeme, redundante Rekorder, unterbrechungsfreie Stromversorgung und Zustandsüberwachung erforderlich sein.

Fazit

Die Speicherauslegung sollte nicht pauschal erfolgen. CHS berechnet den Bedarf anhand der tatsächlichen Kamerakonfiguration und der gewünschten Betriebsweise.