Eine technisch hochwertige Kamera liefert nur dann verwertbare Bilder, wenn sie am richtigen Ort und mit dem passenden Blickwinkel montiert wird.
Beobachten, erkennen oder identifizieren
Je nach Schutzziel muss eine Kamera einen Bereich überblicken, Bewegungen erkennen oder Personen eindeutig identifizierbar darstellen. Diese Ziele benötigen unterschiedliche Bildausschnitte und Pixeldichten.
Montagehöhe sinnvoll wählen
Zu hoch montierte Kameras zeigen häufig nur Köpfe oder große Übersichtsflächen. Zu niedrige Kameras sind leichter erreichbar. Die optimale Höhe hängt von Entfernung, Objektiv und Einsatzbereich ab.
Gegenlicht und Reflexionen vermeiden
Einfahrten, Fensterflächen, Beleuchtung und Sonnenstand können die Bildqualität stark beeinflussen. Moderne Gegenlichtfunktionen helfen, ersetzen aber keine gute Standortplanung.
Tote Winkel prüfen
Säulen, Regale, Fahrzeuge, Vegetation und bauliche Veränderungen können Sichtbereiche verdecken. Eine Vor-Ort-Analyse verhindert, dass relevante Bereiche unbeobachtet bleiben.
Fazit
Die Auswahl der Kamerastandorte sollte immer aus dem Schutzziel abgeleitet werden. CHS berücksichtigt dabei Blickwinkel, Licht, Verkabelung, Datenschutz und spätere Wartbarkeit.